Kapsel extern

Gerade bei Instrumenten wie Drums möchte man auf noch mehr „Ständerwald“ verzichten. Klassische große Mikrofone an Klemmen erfordern manchmal Kompromisse in der Mikrofonposition oder dem Setaufbau. Zudem werden sie von z.B. wackelnden Trommeln leider auch sehr leicht mit angeregt und lockern sich etc..

Nicht nur für Drums gibt es inzwischen eine Reihe von Klemm-Mikrofonen, die natürlich sehr kompakt und flexibel sind. Darunter sind auch viele Kondensatormikrofone, die zwar sehr pegelfest sind, aber leider bzgl. Richtcharakteristik (Rück- und Seitwärtsdämpfung) selten an die klassischen Kleinmembrankondensatormikrofone herankommen.

Zumindest im Studio ist es eine gute Möglichkeit, auf die Varianten renommierter Hersteller zurückzugreifen, wo die Kapsel und das Speiseteil über Kabel (meist 3m) voneinander getrennt sind und mit allen Kapseln des Systems kompatibel ist. Leider sind diese immer teurer, als ihre klassischen Geschwister, müssen aber auch nicht teurer als hochwertige spezielle Klemm-Mikrofone sein.

Die Kabelführung zwischen Kapsel und Vorverstärker erfolgt meistens unsymmetrisch (unbalanced) und war früher auf der Bühne bei Einstreuungen von z.B. Lichtdimmern manchmal ein Problem. Bei aktuellen Systemen ist dieser Punkt inzwischen wenig kritisch und im Studio normalerweise sowieso nicht.

Zudem gibt es z.B. bei MBHO mit dem MBP603A sogar die Möglichkeit eines Balanced PreAmps.

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